• Sozialisierung von Welpen

    Sozialisierung von Welpen
    Bernd Kasper / pixelio.de

    Ein Hund mit Vertrauen und gesundem Selbstbewusstsein

    Eine Hundeausbildung fängt schon als Welpe an. Ein Hund sollte von Anfang die große weite Welt ausgiebig kennenlernen.  Dazu zählt nicht nur das ausgiebige Sozialisieren mit Artgenossen und Menschen, sondern auch an möglichst viele Dinge herangeführt zu werden, um das Selbstvertrauen zu stärken. Gerade für einen Welpen gibt es in der großen weiten Welt sehr viel Spannendes, Beängstigendes und Abenteuerliches zu erleben und das am besten so früh wie möglich.

    Reize: Fahrräder, Jogger  und Co.

    Gerade Fahrräder oder Jogger sind oft große Probleme für viele Hundehalter. Nichts ist peinlicher als ein Hund der bellend auf diese zu rennt. Genau deshalb ist es wichtig deinen Welpen an diese Erlebnisse vorsichtig und mit viel Ruhe heranzuführen. Besonders solche Dinge die zum Alltag gehören, sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Man muss von Anfang an versuchen Fehlverhalten zu vermeiden, indem man die ganzen Reize die auf den Welpen einprasseln gar nicht erst zu groß werden lässt. Es spricht ja nichts dagegen, sich einfach mal in den Park zu setzen, um sich mit seinem kleinen Begleiter das Leben dort anzuschauen, ohne eine große Sache daraus zu machen. Denn alles wird irgendwann zur Normalität und das Interesse verfliegt. Es ist nur wichtig, das das Jagen von Radfahrern und Joggern nicht ritualisiert wird. Man sollte von Anfang an ein Fehlverhalten korrigieren.

    Umgang mit Erwachsenen und Kindern

    Ganz nach dem Motto: „Viel hilft viel!“ Je mehr Kontakt dein Welpe zu Menschen und Kindern hat, desto besser. Ein Welpe sollte sich von Anfang an daran gewöhnen von Fremden angefasst zu werden. Wenn ich daran denke, wie oft ein Fremder oder auch Kinder auf der Straße einfach so unseren Hund anfassen, ist das eine der größten Vorrausetzungen für ein unproblematisches Hundeleben. Deswegen sollte man sich mit seinem Welpen oft unter Menschen bewegen, aber wozu hat man Freunde und Familie.  Ein Welpe muss zwingend daran gewöhnt werden, was aber nicht gerade schwierig sein sollte, denn wer fasst einen Welpen nicht gerne an?

    Viel Spiel und Spaß für meinen Hund

    Der Grundstein für ein schönes Hundeleben ist es, sich von Anfang an mit seinem Hund ausgiebig zu beschäftigen. Ein Hund möchte gefordert werden (sowohl geistig als auch körperlich) und damit ist nicht nur Ballspielen gemeint. Von Suchspielen bis hin zu ersten Sitz-, Bleib- und Platz- Übungen,  solltest du deinen Welpen vor die ersten Herausforderungen stellen. Die Ausbildung deines Hundes beginnt mit dem Abholen beim Züchter.

    Begegnungen und spielen mit Artgenossen sollten auch regelmäßig stattfinden oder am besten täglich. Die meisten Hundeschulen bieten Welpenspielgruppen an, die man auch in Anspruch nehmen sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Aber auch vor deiner Haustür wirst du viele Bekanntschaften mit anderen Hundebesitzern machen.

    Herausforderungen, viele Kontakte mit Mensch und Hund,  Spiel und Spaß und der Weg zu einem glücklichen Miteinander steht nichts mehr im Wege.

    von Sven

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