• Wandern – So macht der Urlaub mit Hund Spaß

    Sven Bluhm/Hunde-Web.com

    Wer sich einen Hund anschafft weiß, dass er auf vieles verzichten muss, oft fallen zum Beispiel Urlaubsflüge dem Vierbeiner zum Opfer.

    Es gibt aber tolle Alternativen und gerade das Wandern ist eine wunderbare Möglichkeit, um mit dem Hund einen gemeinsamen Urlaub zu erleben. Alle beteiligten Personen können solch einen Urlaub genießen und das voll und ganz, denn der Hund befindet sich in der freien Natur, wo seine Ursprünge liegen.

    Gerade Deutschland bietet wunderschöne Mittelgebirge, die für Wanderanfänger geeignet und wunderschön sind .  Ob nun der Harz, das Elbsandsteingebirge oder der Schwarzwald, alles sind wunderschöne Wandergebiete und laden dazu ein, sie mit seinem Hund zu erkunden.

    Hundefreundliche Unterkunft

    Eine geeignete Unterkunft zu finden ist gar nicht so schwer wie man denkt. Mittlerweile gibt es viele Anbieter von Ferienhäusern/Wohnungen oder auch Hotels, die sich auf Besucher mit Hunden eingestellt haben. Natürlich gibt es noch weitere Alternativen, wie zum Beispiel das Zelten auf einem Campingplatz oder man leiht sich einfach einen Wohnwagen.  Zwischenzeitlich findet sich für jeden Geschmack etwas.

    Vorbereitung für den Hund

    Auch dein Hund kann nicht von null auf hundert einfach mal 5 Stunden am Tag wandern. Er muss sorgfältig trainiert werden um sich an die Belastung zu gewöhnen.  Also sollte die Spaziergänge in den Wochen vor dem Urlaub immer weiter ausdehnt werden, insbesondere an den Wochenenden. Es hängt natürlich auch vieles von der Rasse und dem allgemeinen Trainingszustand eures Hundes ab. Auch das Alter des Hundes ist wichtig, Welpen und Junghunde bis zu einem Alter von zwei Jahren sollten nicht überbelastet werden, da sie noch nicht ganz ausgewachsen sind.

    Wander-Zubehör für den Hund

    Auf ein Halsband für den Hund sollte bei einer Wanderung verzichtet werden, ein gut sitzendes und sicheres Geschirr ist die bessere Wahl. Gerade Geschirre mit einem Haltegriff auf dem Rücken können von Vorteil sein, da es auch mal vorkommen kann, dass der Hund auf schwierigen Abschnitten unterstützt werden muss.

    Um den Hund mehr Bewegungsfreiheit zu gestatten, eignet sich sehr gut eine Schleppleine. Durch ihre Länge hat der Hund mehr Freiraum um sich zu bewegen, da in den meisten Wandergebieten Leinenpflicht herrscht.

    Manche Hunde neigen auch dazu sich die Pfoten wund zu laufen, gerade auf steinigen Wegen. Auch hier gibt es spezielle Hundeschuhe, die die Pfoten eures Hundes schützen können.

    Futter im Urlaub

    Futter ist gerade für Hundebesitzer die barfen (Frischfleischfütterung)  ein Problem, denn Frischfleisch  muss kühl gelagert werden. Man kann auf Trockenfutter umsteigen, was aber gerade bei empfindlichen Hunden zum Problem werden kann, denn der Hund muss dieses Futter bei  hoher körperlicher Belastung gut vertragen können. Eine sehr gute Alternative ist Trockenfleisch, weil es ein geringes Gewicht hat und die meisten Hunde vertragen es sehr gut ohne großartige Umgewöhnung.  Denkt daran die Futtermenge auf der Wanderschaft etwas zu erhöhen, da der Hund wesentlich mehr Energie verbraucht.

    Unterwegs

    Legt euch für die Wanderungen einen Trinkfaltnapf oder eine Flasche mit integriertem Napf zu. Außerdem bitte immer daran denken ausreichend Wasser für den Hund dabei zu haben. Auch Leckerlis oder ein bisschen Obst für euren Hund ist als kleine Zwischenmahlzeit nie verkehrt. Eine Zeckenzange sollte immer im Gepäck dabei sein oder noch besser, lasst eurem Hund vom Tierarzt ein Zeckenmittel verabreichen. Weiterhin sollte der Hund seine Tasso-Marke am Halsband haben, falls er stiften geht.

    Erkundigt euch vor der Abreise nach der  Anschrift und Telefonnummer der Tiernothilfe oder eines Tierarztes am Urlaubsort, falls doch mal etwas passiert und der EU-Hundepass sollte gerade im Ausland immer mitgeführt werden.

    Los geht’s

    Nun steht dem Spaß beim Wandern nichts mehr im Weg. Es gibt eigentlich nichts Schöneres als Berggipfel mit seinem Hund zu bezwingen und die Aussichten zu genießen. Man wächst wieder ein bisschen mehr zusammen, durch die Herausforderungen die man zusammen gemeistert hat.

    Es werden hier demnächst Wanderberichte von unseren Touren veröffentlicht, damit sich interessierte ein Bild machen können, wie schön solch ein Wanderurlaub mit Hund sein kann. Wer seine eigenen Wandererlebnisse mit uns teilen möchte, der sende uns bitte seinen Bericht oder auch gerne nur Fotos an info@hunde-web.com.Bildquelle: Sven Bluhm/Hunde-Web.com

    von Sven

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