• Wohin mit dem Hund wenn du in den Urlaub fährst?

    Sven Bluhm / Hunde-Web.com

    Viele Hundebesitzer, die einen Urlaub planen, stehen vor demselben Problem: Wohin mit dem Hund? Natürlich besteht die Option den Vierbeiner einfach mitzunehmen. Sollten Sie jedoch weiter weg oder nur für eine kurze Zeitspanne verreisen, lohnt sich der Aufwand nicht immer. Glücklicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten, seinen Hund nach dem Urlaub wohlauf in die Arme zu schließen.

    Familie oder Freunde

    Den Hund einem Familienangehörigen oder einem Freund zu überlassen, ist meist die erste Option, die Hundebesitzer in Betracht ziehen während sie den Urlaub planen. Für den Vierbeiner ist die Situation entspannt, weil er die Person, die auf ihn aufpasst, bereits kennt. Und was für das Herrchen oder Frauchen noch beruhigender ist, sie können der Person vertrauen und wissen, dass der Hund in guten Händen ist. Doch nicht immer haben die Familie und Freunde Zeit auf den Vierbeiner aufzupassen.

    Tierbetreuer

    Wenn kein Freund oder Familienmitglied zur Verfügung steht, können Hundehalter ihre Tiere auch in die Obhut eines Tierbetreuers geben. Dies hat gleich zwei Vorteile: Erstens muss der Hund nicht in eine ungewohnte Umgebung. Zweitens wird gleichzeitig auf das Haus oder die Wohnung aufgepasst. Doch es ist Vorsicht geboten, denn jeder kann ein Tierbetreuer werden. Es könnte auch jemand sein, der keinerlei Erfahrung mit Hunden hat, oder dem das Wohl des Tieres nicht am Herzen liegt.

    Deshalb ist es ratsam sich vor der Reise mit dem Tierbetreuer mehrmals zu treffen, bestenfalls zu einem Spaziergang mit dem Hund. So können Sie gleich feststellen, ob sich der Vierbeiner auch in der Nähe des Betreuers wohlfühlt. Außerdem gibt es bei den Online-Betreuer-Seiten im Normallfall eine Bewertung, in der Sie nachlesen können, wie andere Hundebesitzer den Betreuer beurteilen. Sollte sich die Person als vertrauenswürdig erweisen, werden zukünftige Reisen einfacher sein. Sie brauchen dann keinen neuen Betreuer aufzusuchen und können mit gutem Gewissen Ihren Hund abgeben. Mit einem digitalen Futterautomaten können Sie ihren Hund den ganzen Urlaub über füttern. Somit muss der Tierbetreuer anstatt zweimal zum Füttern, nur einmal zum Gassi-Gehen kommen und Sie sparen sich Geld. Automatische Futterautomaten finden Sie auf geheimshop.de.

    Hundepension

    Ihnen ist es lieber, dass jemand rund um die Uhr auf Ihren Hund aufpasst? Dann ist die Option des Hundehotels vielleicht etwas für Sie. Oft sind die Pensionen in einfachen Tierheimen jedoch kalt, kahl und grau. Sehen Sie sich also genau um, anstatt Ihren Hund einfach ins nächstgelegene Tierheim zu fahren. Natürlich können Sie Ihren Liebling auch in eine Luxus-Hundepension geben, doch da müssen Sie tiefer in die Tasche greifen.

    Der Vorteil an den Pensionen ist, dass die Hunde unter ihren Artgenossen sind. Doch achten Sie darauf, dass Ihr Hund alle aktuellen Impfungen hat, um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden. Schützen Sie ihren Hund außerdem mit Anti-Zecken-Mittel, denn Sie wissen nie ob das Tier auch wirklich nach einem Spaziergang kontrolliert wurde.

    Tiere auszusetzen ist strafbar

    Leider passiert es auch in Deutschland immer wieder, dass unsere vierbeinigen Freunde besonders zur Urlaubszeit ausgesetzt werden. Jedes Jahr landen in Deutschland fast 70.000 Haustiere auf der Straße. Ein trauriges Phänomen, das man verhindern könnte. Wer ein Tier aussetzt, um es abzuschieben, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro rechnen. Leider schreckt das viele nicht ab. Vor allem Tierheime leiden unter dem unverantwortlichen Handeln der Tierbesitzer und geraten in der Ferien-Saison an die Grenzen ihrer räumlichen und finanziellen Kapazitäten. Seien Sie also verantwortungsbewusst und achten Sie darauf, dass Ihr Tier im Urlaub verpflegt wird.

    von Sven

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