• Mein Hund mag bestimmte Hunderassen nicht!?

    Verena N. / pixelio.de

    Ist das überhaupt möglich?

    Sind wir ehrlich: Egal, wie sozial du bist, manchmal brauchst du Abstand von anderen Menschen und  egal wie viele Freunde du hast,  es wird es immer Menschen geben, die du nicht magst. Niemand kann jeden mögen, so ist das im Leben.

    So ist es auch bei unseren Hunden, sie mögen andere Hunde, aber eben nicht alle. Allerdings liegt das Problem eher beim Alter, Temperament oder in der Sozialisierung.

    Rassenhass unter Hunden?

    Nein, auch wenn es manchmal so aussehen mag. Es gibt natürlich Eigenschaften, die manche Rassen mit sich bringen und die bestimmte Hunde nicht mögen.

    Zum Beispiel das Röcheln der meisten Möpse oder französischen Bulldoggen, es wirkt auf manche Hunde bedrohlich oder auch unheimlich. Trotzdem kann man fast alle Rassen auch miteinander spielen sehen. Wenn der kleine Chihuahua mit dem deutschen Schäferhund spielen kann, scheint nicht die Rasse, sondern eher andere Faktoren eine Rolle zu spielen.

    Wird dein Hund von einem großen weißen Hund angegriffen, kann er zukünftig Schüchternheit und Angst vor große weißen Hunden zeigen. Dies hat aber nichts mit der Rasse an sich zu tun, sondern mit dem Erscheinungsbild.

    Die Chemie muss stimmen

    Der Umgang mit fremden Hunden hängt maßgeblich von der Sozialisierung des eigenen und des anderen Hundes ab.

    Wie hat dein Hund gelernt mit der Größe, Energie, Dominanz und Verhaltensweise anderer Hunde umzugehen. Für ein gemeinsames Spiel muss die Chemie zwischen den Hunden stimmen. Es ist eben oft wie bei uns Menschen, der eine spielt lieber ruhig, der andere etwas ruppiger und wieder andere besser gar nicht. Eine Vielzahl weitere soziale Aspekte kommen hinzu die entscheiden, wie Hundebegegnungen ablaufen. Hunde lesen viel aus der Körpersprache der anderen Hunde und diese ist für uns Menschen nur zum Teil verständlich, dazu müssen wir genau beobachten können.

    Wir Menschen können das Problem sein!

    Auch wenn es uns Menschen oft nicht bewusst ist, beeinflussen wir unseren Hund auch in seinem Sozialleben. So kommt es häufig vor, dass der Mensch nicht mehr der Chef im Rudel ist oder es nie war. Der Rudelführer sollte immer der Mensch sein, denn ist das nicht so, kann dies auch zu Aggressionen unseres Hundes gegen andere Hunde führen.

    Handeln statt aussitzen

    Für uns als Rudelführer ist es wichtig, falsche Verhaltensweisen des Hundes genau zu beobachten, denn nur so können wir herauszufinden, wo genau das Problem liegt.

    Oft ist es besser zu handeln und sich schleunigst Hilfe bei einem Hundetrainer zu holen, wenn man die Defizite im Verhalten seines Hundes nicht in den Griff bekommt. Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, das Verhalten wieder zu korrigieren.

    von Sven

    2 Kommentare für “Mein Hund mag bestimmte Hunderassen nicht!?”

    1. Vielen Dank
      für diese guten Tips
      Ich war immer der Meinung meine Nena mag keine Schäferhunde. Sie hat wohl nur mit der Erscheinung schlechte Erfahrungen gesammelt.

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