• Hunde schlafen und schlafen …. warum?

    Hund schlafen
    Sven Bluhm / Hunde-Web.com

    Hunde stellen ihren Schlaf richtig ein, wenn der Mensch keinen Fehler macht!

    Habt ihr schon versucht ohne Schlaf auszukommen? Kennt ihr das Gefühl der Übermüdung?
    Furchtbar und für Hunde ist das noch viel schlimmer, raubt man ihnen den Schlaf komplett, können sie nur einige Tage überleben.

    Ein Hund benötigt sehr viel Schlaf und selbst wenn wer 18 Stunden am Tag schläft, müsst ihr euch keine Sorgen machen. Wobei der Begriff „Schlaf“ deutlich übertrieben ist, denn bei ungewöhnlichen Geräuschen ist der Hund sofort voll einsatzbereit, denn er will sich nicht überraschen lassen.

    Wenn ihr mit eurem Hund sehr aktiv seid, habt ihr bestimmt bei ihm schon die wildesten Träume beobachten können. Zucken, laufen und bellen, all das geht im Traum wunderbar und das Tagesgeschehen wird komplett verarbeitet. Ein Hund träumt nämlich noch intensiver als der Mensch.

    Tiere schlafen unterschiedlich lange und es ist nicht bewiesen, warum die Schlafzeiten so verschieden sind. Einige benötigen viel Zeit, um sich ausreichend mit Nahrung zu versorgen und anderen verschlafen fast den ganzen Tag. So ist es beim Hund, deshalb benötigt er dringend einen Platz, wo er sich wohlfühlt und seine Jagdträume in Sicherheit genießen kann.

    Die meisten Hund schlafen mehr als 14 Stunden am Tag

    Die meisten Hund schlafen mehr als 14 Stunden am Tag und das ist für den Menschen oft auch angenehm, er muss sich so nicht ständig mit dem Tier beschäftigen. Wie viel ein Hund wirklich schläft, hängt wohl von der Persönlichkeit, dem Alter und der Hunderasse ab. Oft sind es die großen Hunde, die ihr Leben verschlafen. Sie gelten deshalb als gemütlich, manchmal aber auch als langweilig.

    Hunde schlafen also deutlich mehr als wir Menschen und ihr Schlafverhalten hat noch einen großen Vorteil: als reines Haustier sind Hunde glücklich und ausgeruht, jedenfalls sollten sie es sein. Dann sind sie in der Lage ihren Schlaf so einzustellen, dass sie hellwach sind wenn etwas passiert, schlafen können sie später immer noch. Da sind wir Menschen schon anders, denn schlafen und plötzlich 15 Minuten arbeiten, um dann wieder zu schlafen… ist nichts für uns und unsere Psyche.

    Nicht immer ist der Schlaf die natürliche Verhaltensweise des Hundes

    Aber als Hundehalter sollte man vorsichtig, nicht immer ist der Schlaf die natürliche Verhaltensweise des Hundes. „Ein benötigt viel Schlaf“ ist also keine Ausrede für Inaktivität, denn ein Hund der den Tag aktiv erlebt, wird viel besser und fester schlafen, als wenn er dies aus purer Langeweile macht. So schläft er auch nachts besser, was dem Menschen auch gut tut 😉

    Hunde haben in etwa die gleichen Schlafmuster wie Menschen. Die Atmung, Körpertemperatur und die Herzfrequenz sinken. Nach ca. 10-15 Minuten beginnen sie zu träumen und wir haben unsere Freude dies zu beobachten. Welpen sind dabei deutlich aktiver, sie haben ja auch viel mehr erlebt und zu verarbeiten.

    Wo soll der Hunde schlafen?

    Ursprünglich suchen sich Hunde in der freien Natur einen geschützten, sicheren Schlafplatz wie zum Beispiel eine Höhle. Jetzt haben Menschen selten Höhlen zur Verfügung, deshalb suchen sich Hunde oft etwas ähnliches. Unter dem Bett oder sogar in Schränken schlafen Hunde dann wie in einer Höhle. In Tierhandlungen gibt es auch weiche Kuschelbetten für Hunde die sich eignen, aber das Wichtigste ist, der Hund fühlt ich wohl. Viele Hundehalter nehmen ihren Hund auch gerne mit ins eigene Bett und es gibt dazu Experten, die das befürworten, weil es die Bindung zwischen dem Menschen und dem Hund stärken soll. Andere sind der Meinung, es könnte negative Auswirkungen in der Hierarchie haben, denn der Hund könnte glauben, er hat besondere Rechte und darf etwas, was nicht bei jedem im Familien-Rudel geduldet wird.

    von Sven

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