• Hunde-Jobs: Assistenzhunde

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    Hunde können Menschen mit Krankheiten und Behinderungen eine große Hilfe im Alltag sein. Assistenzhunde dürfen ihr Herrchen überall hinbegleiten. So müssen sie zum Beispiel beim Einkaufen nicht draußen warten und dürfen auch mit zum Arzt. Die Ausbildung eines Assistenzhundes dauert ca. 2 Jahre. Sie lernen in Ihrer Ausbildung viele Dinge von klein auf. Assistenzhunde dürfen zum Beispiel nicht auf andere Hunde oder Menschen reagieren.

    Was Assistenzhunde alles können wollen wir euch mal an kleinen Beispielen zeigen. Blindenhunde kennen wir alle aber unsere vierbeinigen Freunde können noch einiges mehr.

    Diabetikerwarnhund

    Ja richtig ist gibt Hunde, die ein Gespür dafür haben ob Menschen mit Diabetes über- oder unterzuckert sind. Aber nicht nur das, die Hunde merken schon, wenn der Zuckerspiegel rapide sinkt oder steigt. So erkennen die Hunde die Symptome frühzeitig und der Diabetiker kann dementsprechend reagieren.

    Die Problematik ist, dass ein Hund diese Fähigkeit nicht erlernen kann, sondern er muss diese Sensibilität haben. Deshalb werden Diabetikerwarnhund sorgfältig ausgewählt und dann ausgebildet. Es wird in der Ausbildung diese Fähigkeit also nur gefördert. Die Hunde zeigen per an stupsen oder Pfote auflegen eine Warnung an. Den Hunden wird teilweise sogar beigebracht, bei Bewusstlosigkeit einen Notruf über einen Notfallknopf abzusenden. Seit 2003 werden Diabetikerwarnhunde in den USA und seit 2007 in Deutschland ausgebildet.

    Epilepsiewarnhund /Epilepsieanzeigehunde

    Das Hunde vor Epilepsie warnen können wurde bereits 1985 das erste Mal festgestellt. Epilepsiewarnhunde erkennen Anfälle einige Minuten im Vorfeld. Und zeigen Ihrem Herrchen an, dass es jetzt besser wäre sich hinzusetzen oder hinzulegen. Solch ein Hund kann einem Epileptiker wieder mehr Sicherheit geben.

    Auch hier gilt dasselbe wie für den Diabetikerwarnhund, man kann einem Hund diese Sensibilität nicht beibringen. Entweder er hat sie oder nicht.

    Asthmawarnhund

    Die Aufgabe dieser Hunde ist es vor Asthmaanfällen zu warnen. Gerade bei Menschen mit schwerer Asthmaerkrankung kann solch ein Hund Leben retten. Der Hund erkennt Anfälle frühzeitig und warnt seinen Besitzer. Dieser kann mit Medikamenten dem Anfall entgegenwirken.

    Auch hier gilt, dass nicht jeder Hund geeignet ist und sorgfältig ausgesucht werden muss.

    LPF-Assistenzhund

    LPF-Assistenzhund helfen Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der Grund für eine Körperbehinderung kann viele Ursachen haben und diese Hunde helfen diesen Menschen im Alltag.

    So können sie zum Beispiel:

    • Licht an- und ausschalten
    • Beim Anziehen helfen
    • Gegenstände tragen und aufheben (auch empfindliche Gegenstände wie Brillen oder EC-Karten)
    • Türen öffnen
    • Und vieles mehr…

    Weitere Einsatzgebiete

    Es gibt sehr viele Einsatzzwecke für einen Assistenzhund. Weitere Ausbildungen sind:

    • Demenz-Assistenzhund
    • Schlaganfallwarnhund
    • Signalhund
    • Autismushund
    • FAS-Assistenzhund
    • Mobilitätsassistenzhund

    Wir stellen fest, dass es beeindruckend ist was Hunde alles leisten können. Assistenzhund helfen nicht nur bei diversen Krankheiten, sondern bringen den Menschen auch neuen Mut und bereichern ihr Leben. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, kann sich gerne auf der Seite des Deutsches Assistenzhunde-Zentrum weitere Informationen einholen.

     

    von Sven

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