• Der Tennisball – Nichts für Hunde!

    Angelina Ströbel / pixelio.de

    Hunde lieben Bälle. Wir werfen … sie laufen. Manche Hunde und deren Herrchen sind dabei unerbittlich. Mit dem Ball im Maul durch die Gegend laufen, darauf herum kauen oder den Ball in seine Einzelteile zu zerlegen, das macht dem Hund richtig Spaß.

    Hat man keine alten Bälle zur Hand oder der Vorrat geht aus, greift Herrschen beim Ballkauf gerne zum Tennisball. Tennisbälle sind weitaus günstiger als Bälle aus dem Tierfachhandel, aber Tennisbälle bergen eine Menge Gesundheitsrisiken für unseren Hund!

    Tennisball -> Schädigung der Zähne

    Tennisbälle werden nicht zum Spielen für unsere Hunde produziert. In dem rauen Filz sammelt sich sehr viel Staub und Sand und dies hat zur Folge, dass der Filz wie Schmirgelpapier oder sogar eine Werkzeug-Feile wirkt. Die Zähne werden mit der Zeit praktisch immer mehr abgesägt. Man sieht es mittlerweile häufiger, dass Hunde sehr flache und kurze Zähne haben. dadurch kann es zu Zahnschmerzen kommen, unter denen nicht nur der Hund leidet, es werden auch hohe Tierarztkosten verursacht.

    Vorsicht giftig

    Tennisbälle enthalten viele Giftstoffe, denn sie werden ja auch nicht deshalb hergestellt, damit irgendein Lebewesen sie im Maul herumträgt und darauf rumbeißt, oder würdest du auf einem Tennisball herumkauen? Hunde zerlegen sie gerne in ihre Einzelteile und dabei lösen sich Gummi und Filz, die dann in den Hundemagen gelangen. Schlimmstenfalls kann es zu einem Darmverschluss kommen, der zum Tode führt. Eine weitere Gefahr besteht, dass größeren Hunderassen der Tennisball in den Rachen rutscht, die Bälle sind viel zu klein.

    Benutzt Tennisbälle lieber dafür wofür sie gedacht sind, nämlich um Tennis zu spielen. Tennisbälle gehören nicht in die Hundewelt. Der Tierfachhandel bietet eine große Auswahl Bälle an, die oft unzerstörbar sind. Die Bälle sind zwar teurer, aber wenn man das Gesundheitsrisiko von Tennisbällen in Betracht zieht, sind sie auf Dauer deutlich günstiger .

    von Sven

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