• Hunde aus Belgien

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    Belgien ist für Vieles bekannt, sein Manneken Pis, das Atomium und seine Schokolade. Doch seit Jahrhunderten züchtet unser Nachbarvolk auch sehr erfolgreich diverse Hunderassen, die vermehrt auch ihren Weg über die Grenze finden, darunter viele belgische Schäferhunde wie Malinois oder Laekenois. Die Belgier stemmen sich gegen den Zeitgeist und züchten nicht immer kleinere Hunde wie es andere Nationen vormachen, sondern bleiben ihren traditionellen Treib- und Hütehunden zum Glück treu.

    Zwei Hunderassen, die hierzulande nicht so bekannt sind, sind der Schipperke sowie der Bloodhound Hund.

    Ein Bloodhound Hund ist nicht so blutrünstig, wie es sein furchterregender Name vermuten lässt. Mit einer Schulterhöhe von ca 70 cm und einem Maximalgewicht von 55 Kilogramm liegt es auf der Hand, dass Bloodhounds früher bevorzugt als Jagdhunde verwendet wurden, um Wild zu stellen. Dabei verfügt der Laufhund über eine äußerst entwickelte Spürnase, die noch Tage später die Fährte nach –für uns verwehte- Spuren aufnehmen kann.

    Der schwarzen Schipperke Hund wird häufig mit einem Spitz verwechselt – in der Tat ist die Ähnlichkeit für das ungeübte Auge verblüffend. Fakt ist jedoch, dass der Schipperke der wohl kleinste Schäferhund der Welt ist (Schulterhöhe ca 30cm). Er ist der Prototype eines Hütehundes und seit dem 16. Jahrhundert erste Wahl für die Bewachung eines Hauses sowie der eigenen Viehzucht. In Zeiten verschwindender Schafherden, nimmt er sich heute gerne seiner Familie an und bewacht diese, zum Wohl und manchmal zum Ärger derselbigen.

    Eines darf nicht außer acht gelassen werden: Hundeaugen mögen noch so treu und niedlich erscheinen und der Name mag noch so süß sein – jede Hunderasse hat ihre eigenen Bedürfnisse. Und wir als Hundehalter müssen sie beachten. Was heisst das konkret?

    Ein Schipperke ist ein quirliger Wirbelwind, der seine Umgebung neugierig erkundet. Trotz seiner geringen Größe und Statur ist er kein Schoss- oder Wohnungshund. Er braucht die Bewegung und will seine Aufgabe erfüllen: die Bewachung seines Zuhauses und seiner Familie. Dass er bellt ist eine logische Folge – und damit ein Problem für ein Leben in einem Mehrfamilienhaus. Der Bloodhound Hund zwar auch aufmerksam, aber vom Charakter eher ruhig und gelassen, was den Umgang mit fremden Menschen angeht. Nimmt er jedoch negative Schwingungen von Dir als Hundehalter wahr, kann es jedoch schnell mit der Ruhe vorbei sein. Dann ist er da – und kann seinem Namen doch alle Ehre machen.

    Gastbeitrag von Fabian Neuen / issnruede.de

    von Sven

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