• Einen Hundekampf beenden

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    Als Hundebesitzer gerät man schnell in Panik, wenn der eigene Hund angegriffen wird. Auch der umgekehrte Fall ist nicht besonders schön, denn wer sieht schon gerne, wenn sein Hund einen Hundekampf beginnt. Viele Menschen verhalten sich gerade in solchen gefährlichen Situation völlig falsch. Ein Hundekampf sollte natürlich so schnell wie möglich beendet werden, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. Doch wie gehe ich als verantwortungsbewusster Hundebesitzer am besten dazwischen?.

    Hundekampf: Geschrei, Hektik und Panik

    Wir Menschen sind sehr emotional und insbesondere in Gefahrensituationen, die ein geliebtes Rudelmitglied betreffen, reagieren wir oft falsch. Ein Hundekampf gehört zu diesen Gefahren und wir sollten dabei bedenken, Hunde haben ein Sozialleben untereinander, wie wir Menschen auch.

    Dabei kommt es ab und zu Reibereien, Streitigkeiten und Auseinandersetzungen, dies ist beim Menschen und beim Hund völlig normal. Natürlich schmälert dies nicht die Verantwortung die wir tragen und wenn ich als Hundebesitzer weiß, dass mein Hund aggressiv auf andere Hunde reagiert, sollte ich etwas dagegen etwas unternehmen. Solange ich solche Aggressionen nicht in den Griff bekomme, darf ich bei Kontakt zu anderen Hunden, meinen Hund nur an der Leine führen.

    Wir Hundebesitzer sollten auch lernen, schwierige Situationen richtig einzuschätzen. Nicht jedes aggressive aufeinandertreffen zwischen Hunden, läuft zwangsläufig auf eine Beißerei hinaus. Oft ist es nur viel Lärm um nichts, aber trotzdem sollte man die Hunde trennen, bevor die Situation doch noch weiter eskaliert. Wenn Hunde sich nicht vertragen sollte man es nicht darauf ankommen lassen, besser früh reagieren als zu spät.

    Das Benehmen zwischen den Hundebesitzern lässt in solchen Situationen leider oft zu wünschen übrig. Jeder sollte bestrebt sein, den Hundekampf so schnell wie möglich gemeinsam zu beenden.

    Wie beendet man einen Hundekampf?

    Viele Menschen reagieren mit Gewalt. Mit der Leine oder mit der Hand zu schlagen, schreien und hektische Bewegungen, machen die Hunde doch noch viel aggressiver. Der beste Weg ist, die Hunde mit lautem klatschen zu erschrecken. Sollte das nicht helfen, packt man seinen Hund am Halsband, Schwanz oder Fell. Aber bitte vorsichtig, denn wenn die Hunde sich ineinander verbissen haben, kann Gezerre eventuelle Verletzungen noch verschlimmern. Voraussetzung hierfür ist der Einsatz beider Hundebesitzer, denn es hilft wenig, wenn einer seinen Hund wegzieht und der andere nicht.

    Falls zufällig griffbereit, ist Wasser ein gutes Hilfsmittel. Einfach über die Hunde schütten und schon ist der Hundekampf vorbei. In den meisten Hundeschulen stehen Eimer mit Wasser am Rande des Hundeplatzes, im Alltag ist Wasser leider selten in Reichweite.

    Beim Eingreifen in einen Hundekampf sollte sich jeder bewusst sein, dass man dabei verletzt werden könnte. Es kommt nicht gerade selten vor, dass einer der Hunde die Hand oder den Arm erwischt.

    Sofort nach einem Hundekampf wird der eigene Hund auf mögliche Verletzungen untersucht, eventuell ist unverzüglich ein Tierarzt zu konsoltieren.

    Rechtliche Sicht: Wer kommt für Tierarztkosten auf?

    Bei nicht angeleinten Hunden zahlt jeder Hundebesitze 50 Prozent der Tierarztkosten des anderen. Alles andere ist natürlich sehr situationsabhängig. manchmal zahlt auch die Hundehaftpflichtversicherung. Bestenfalls klären die Hundebesitzer das untereinander, denn sie können das Geschehene oft ganz gut einschätzen. Ein guter Tipp: Erst die Personalien austauschen und die Sache später klären, wenn etwas Ruhe eingekehrt ist, denn oft sind die Folgen gar nicht so schlimm, wie es im ersten Moment der Aufregung aussieht.

    von Sven

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