• Die Zecken – Über Krankheiten, Symptome und Hilfsmittel

    Zecken beim unseren Hunden sind ein leidiges Thema. Es existieren viele Hilfsmittel von der Chemiekeule bis hin zum Bernstein am Halsband. Leider sind Zecken nicht ganz ungefährlich und gerade bei Hunden mit langem Haar sehr leicht zu übersehen. Doch was hilft und wie entferne ich eine Zecke.

    Zecken und übertragbare Krankheiten

    In den meisten Fällen ist ein Zeckenbiss für unsere ungefährlich. In Deutschland ist es am häufigsten die Borreliose. Wissenschaftlern zu Folge trägt jede dritte Zecke Borreliose in sich. Bei vielen Hunden werden bei Blutuntersuchung, Antikörper gegen Borreliose gefunden. Das heißt das der Hund trotz vieler Vorsichtsmaßnamen mit Borreliose infiziert ist. Hunde werden aber in der Regel nicht krank. Nur ein kleiner Prozentsatz erkrankt ernsthaft an Borreliose.

    Symptome erkennen

    Häufig verläuft die Borreliose zunächst symptomfrei. Zunächst tritt um den Zeckenbiss eine kreisrunde Hautrötung auf, die bei vielen Hunden aufgrund ihres Felles schwer erkennbar ist. Falls man solche eine Hautrötung feststellt sollte man das vorsichtshalber vom Tierarzt abklären lassen.

    Meist treten ernsthafte Probleme erst Monate nach der Infizierung auf. In erster Linie sind dann häufige Symptome:

    • Muskel- und Gelenkschmerzen
    • Fieber
    • Geschwollene Lymphknoten
    • Herzproblem
    • Nierenerkrankungen
    • Lähmungserscheinungen
    • Appetitlosigkeit
    • Trägheit

    Treten solche Symptome auf, versteht es sich von selbst einen Tierarzt aufzusuchen. Dieser wird erstmal andere Erkrankungen ausschließen. Falls ihr Hund Borreliose hat, lassen sich diese nur mit Antibiotika bekämpfen.

    Was hilft gegen Zecken

    Durch unsere milderen Temperaturen im Winter, werden die Zecken immer mehr und treten mittweile auch deutlich früher auf. Wir haben die ersten Zecken Mittlerweile schon Anfang des Jahres. Deswegen sollte man schon sehr früh sehr genau auf seinen Hund schauen.

    Es versteht sich von selbst, dass ein verantwortungsvoller Hundehalter seine Tiere Regelmäßig auf Zecken untersucht. Desto früher man Zecken entfernt, desto geringer das Ansteckungsrisiko von Krankheiten.

    Chemie, Naturmittel, Bernstein – Was denn nun?

    Ja es ist wirklich schwierig, welche vorbeugenden Schutzmaßnahmen wirklich helfen. Aus persönlicher Erfahrung muss ich sagen, das bei unserer Labradorhündin wirklich nur Chemie (z.B. Frontline) wirklich hilft. Wir haben wirklich schon viel probiert, Shampoo hilft bei uns gar nicht, genauso wenig wie Zeckenhalsbänder. Zwar ist teilweise eine geringe Wirkung eingetreten und die Zecken wurden ein bisschen weniger, aber nicht wirklich so, dass man sagen kann, das lohnt sich auf Dauer. Man muss aber dazu sagen, das sind wirklich nur unsere Erfahrungen. Jeder berichtet etwas anders ich kann nur sagen: Ausprobieren! Man sollte bei den chemischen Sachen nur beachten, das man nach dem Auftragen, dass streicheln und Kuschel für ein paar Tage sein lässt, bis das mittel ein bisschen verflogen ist.

    Bernstein – also Wirklich!

    Nein nicht wirklich. Es wird zwar vieles geschrieben und manche sagen es hilft, aber der Großteil wird feststellen, dass dem nicht so ist. Bernstein hat keine Wirkung auf Zecken. Aber der Glaube bewegt ja manchmal Berge 😊Aber um Geld zu verdienen erzählen einem die Leute alles. Wenn Ihr das schick für euren Hund findet kauft eines aber nicht als Zeckenmittel.

    Wie sind eure Erfahrungen zum Thema Zecken? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

    von Sven

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