• Spielen mit dem Hund

    Hund spiele
    Karl Dichtler / pixelio.de

    Hund + Beschäftigung = Zufriedener, ausgeglichener Hund

    Viele Probleme, die bei einem Hund im Laufe der Zeit entstehen, sind häufig auf mangelnde Auslastung zurück zu führen. Das Phänomen ist eigentlich ähnlich wie bei Kindern, wenn diese nicht geistig oder körperlich gefordert werden, kommen sie auf dumme Gedanken. Genau dadurch entsteht oft Fehlerhalten.

    Viele Menschen holen sich aus egoistischen Gründen einen Hund. Wenn man sich einen Vierbeiner nach Hause holt, sollte man sich schon im Klaren sein, was dieser braucht und welche Einschränkungen er für das tägliche Leben bedeutet. Es reicht einfach nicht aus mit einem Hund dreimal am Tag vor die Tür zu treten, damit er seine Geschäfte erledigen kann. Ein Hund bedeutet viel Arbeit, die aber keine sein sollte, wenn man seinen Hund wirklich will und sich mit ihm entsprechend beschäftigt.

    Körperliche Auslastung

    Einen Hund körperlich auszulasten, ist wirklich nicht schwierig und auch mal mit weniger Zeit durchaus machbar. Es gibt viele sportliche Betätigungen, die man mit seinem Hund gemeinsam unternehmen kann. So sind Joggen, Fahrradfahren oder Inlineskaten wunderbar für den gemeinsamen Sport mit eurem Hund geeignet. Viele Hunderassen, wie Huskys, Rhodasien Ridgeback oder viele Jagdhunderassen stehen total darauf sich zu bewegen oder einfach nur zu rennen. Natürlich beginnt das alles mit einem Lernprozess, denn dein Hund sollte beispielsweise schon vernünftig am Fahrrad laufen. Das gilt auch für andere Betätigungen, der Hund sollte immer langsam herangeführt werden und wird dann sehr schnell Leistungsfähiger werden.

    Spiele und geistige Beschäftigung

    Es gibt viele Möglichkeiten um mit seinem Hund zu spielen, es muss nicht immer nur das sture Ballwerfen sein. Sehr gut geeignet sind Spiele, die von euch kontrolliert werden, denn so behauptet ihr auch immer stärker eure Führung im Rudel. Ihr bestimmt die Regeln und macht es dem Hund dabei nicht zu einfach, denn er soll darüber nachdenken was er zu tun hat und nicht nur stur beute Jagen. Alleine das Signal „Bleib“ bevor ihr einen Ball oder sonstiges werft erfordert schon viel Gedankenkraft bei den meisten Hunden. Als nächstes auf Signal den Ball holen und schon sind wir bei den Anfängen vom Apportiertraining. Der Hund verbraucht dabei nicht nur körperliche Energie sondern auch eine Menge geistige. Und genau das ist der Punkt, den alle Hunde brauchen: „Herausforderungen“.

    Es kann aber noch viel einfacher sein! Bringt euren Hund dazu seine Nase zu benutzen. Versteckt Leckerlies auf einer Wiese oder im Wald und ihr werdet sehen, wie intensiv euer Hund seine Nase einsetzt und von mal zu mal schneller wird und deshalb die Aufgaben immer schwieriger werden müssen.

    Hundeintelligenz

    Eine weitere Möglichkeit die ihr eurem Hund zu Hause anbieten könnt ist Intelligenztraining. Es gibt mittlerweile viele Intelligenzspielzeuge für eure Hunde zu kaufen, aber das muss gar nicht sein. Nehmt einfach eine PET-Flasche und packt Leckerlies hinein und ihr werdet sehen, was euer Hund alles versucht um an diese heranzukommen. Man spürt diese Gedankenkraft quasi und dazu noch die ganzen Falten auf der Stirn. Auch für das Selbstvertrauen kann es nur positiv sein, wenn euer Hund solche Aufgaben meistert. Wie ihr seht muss man nur kreativ sein und kann ohne viel Arbeit und hohe Kosten seinem Hund Beschäftigung bieten.

    Fazit

    Letztendlich läuft alles darauf hinaus, dass man sich ausreichend mit seinem Hund auseinander setzt und auf seine Bedürfnisse eingeht. Nicht nur das es Spaß macht, sondern ihr bringt eurem Hund auch eine Menge bei. Und es gibt eigentlich nichts schöneres, als abends einen todmüden Hund neben/auf der Couch liegen zu sehen. Auf geht es, trainieren!!!

    von Sven

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