• Der Mensch als Hunde-Rudelführer

    Hunderudel
    Vera Winandy-Rang / pixelio.de

    Sozialverhalten im Hunderudel

    In einem Hunderudel herrscht eine klare Hierarchie. Es gibt kein wenn und aber, der Rudelführer hat das Sagen und setzt seine Regeln auch immer durch. Der sogenannte „Alpha Dog“ lässt keine Regelverstöße seiner Rudelmitglieder zu und korrigiert diese sofort.

    Verhalten im Hunde-Menschenrudel

    Ein Hund macht keine Unterschiede, für ihn ist seine Familie auch ein Rudel. Deshalb sollte gerade hier eine klare Hierarchie herrschen. Man muss seinem Hund immer klar machen, wer der Boss ist. Hat dein Hund erstmal die Führung im Rudel übernommen tauchen automatisch Probleme auf, die die ganze Familie und euer Umfeld belasten können.

    Verteidigung von Ressourcen

    Ein Hund der sich als Rudelführer fühlt fängt oft an seine Ressourcen zu verteidigen. Ob es nun das Futter, das Haus oder die Couch ist, sobald dein Hund anfängt auch dir gegenüber aggressiv zu werden läuft irgendwas falsch. Man sollte bereits bei den ersten Anzeichen hinterfragen, an welcher Position man im Rudel steht. Du musst das regeln und deshalb gehört erstmal alles dir. Du beanspruchst das Futter, die Couch oder das Haus für dich und bestimmst wann der Hund fressen darf und wann er auf die Couch darf. Dein Hund muss wissen, wer der Herr im Haus ist.

    Kommunikation

    Allein durch die Körpersprache können viele Dinge geregelt werden, nicht immer wird durch die Stimme korrigiert. Hunde merken ganz genau ob du ein sicheres Auftreten hast. Wenn du immer konsequent bist und handelst, lernt dein Hund sehr schnell, wie er sich zu verhalten hat. Man kann seinem Hund durch gute Körpersprache deutlich zeigen, was von ihm verlangt wird und was er darf und was nicht. Das erfordert von dir ständiges beobachten und lernen, denn Hunde kommunizieren untereinander sehr deutlich, wenn man sie mal genau beobachtet.

    Regeln müssen von allen Personen durchgesetzt werden

    Die Regeln müssen natürlich vom ganzen Rudel eingehalten werden. So ist es wichtig, dass alle Menschen im Rudel auch über dem Hund stehen und man vorher festlegt, was man dem Hund für Regeln auferlegt. Zum Beispiel bringt es nichts, wenn euer Hund bei einem Familienmitglied ins Bett darf und wenn der andere anwesend ist darf er das nicht. Das sind genau die Situationen die es unter Hunden nicht gibt. Hunde machen“ keine Ausnahmen“, deswegen sollte es der Mensch auch nicht tun.

    Das Rudel gibt Sicherheit und schafft Vertrauen

    Wenn du und deine Familie bedingungslos das Sagen im Rudel habt, hat man schon den ersten Schritt zu einem ruhigen und ausgelassenen Hund geschafft. Es gibt für deinen Hund kaum noch Gründe in Stress zu geraten weil er nicht mehr denkt, alles für sein Rudel regeln zu müssen, sondern sich ganz in euer Rudel intrigiert und euch vertraut, dass ihr die Dinge im Griff habt.

    Gerade als Anfänger ist es immer ratsam sich viele Informationen über Hunde zu holen. Ob in der Hundeschule, Büchern oder Filme, man sollte sich immer vor Augen führen, dass ein Hund Arbeit bedeutet und ständiges lernen und beobachten. Viele bemerken die Fehler die sie begehen leider erst zu spät.

    von Sven

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