• Agility – Lass deinen Hund durchstarten

    Christine Braune / pixelio.de

    Ist dein Hund der Star im Park? Er läuft, ist ständig auf der Jagd und wird nicht müde. Lässt er jeden andren Hund, wie eine Schnecke aussehen? Dann gibt es genau die richtige Trainingsmethode für ihn. Wenn dein Hund die Persönlichkeit und die Energie bzw. Bewegungsfreude besitzt, ist dieser Hunde-Sport ideal, um deinen Hund geistig und körperlich zu fordern.

    Agility mehr als nur ein Trend

    Agility ist ein Ventil für Hunde, die sehr ausgeprägte instinktive Gewohnheiten haben. Beim Agility läuft der Hund gegen die Zeit und muss dabei einen Parcours bewältigen, der aus verschiedenen Hindernissen besteht. Die vorgegebene Zeit muss mit so wenig Fehlern wie möglich auf dem Parcours eingehalten werden.

    Wir nutzen dabei die natürlichen Instinkte unseres Hundes. Ein Hund wird in der freien Wildbahn auch alles tun, um seine Fressbedürfnisse zu stillen, oder etwas positives für ein bestimmtes Verhalten zu bekommen. Stell dir vor dein Hund verfolgt einen Hasen. er wird springen, Steilwände erklimmen und sich durch Gestrüpp quetschen, um seine Beute zu erreichen. Diesen Instinkt machen wir zu unserem Vorteil, denn genau dieses Verhalten spiegelt sich im Agility wieder.

    Die Geschichte des Agilityhuerde-agility

    Im Jahre 1978 wurde der Brite Peter Meanwell gefragt, ob er für eine Hundeschau einen Pausenfüller organisieren kann. Lange rede kurzer Sinn, dachte er sich und nahm sich ein Beispiel am Springreiten aus der Pferdewelt. Die Begeisterung des Publikums war groß und Agility entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte im Hundesport, zu einer feste Größe in England. Seit ein paar Jahren geht dieser Siegeszug in der ganzen Welt weiter. Es gibt mittlerweile mehrere Verbände, die zum Beispiel den „Agility-Worldcup“ oder auch die „European Open“ organisieren und veranstalten.

    Ist dein Hund ein Athlet?

    Ich hasse es, hier einen exklusiven Club zu schaffen, aber bestimmte Rassen sind besser geeignet für diese Hundesportart. Generell, wenn dein Hund ein Nachkomme aus einer Arbeiter-Rasse ist und sein Körperbau ist von mittlerer Statur, dann sind seine Chancen gut, um diesen Sport schnell zu erlernen oder auch große Erfolge zu feiern.
    Zu den besten Rassen fürs Agility-Training gehören: Terrier, Schäferhunde, Collies, Retriever, Schäferhunde, Spaniels, Pudel, Schnauzer, Sennenhunde, Pinscher, Corgis, Canaans, Malinois und Papillons. Gemischte Rassen werden von allen Hunde-Agility-Clubs akzeptiert, mit Ausnahme des „American Kennel Clubs“.

    Einige Rassen sind definitiv Außenseiter, wenn es um Agility-Training geht. Riesenrassen wie Doggen und Mastiffs haben in der Regel weder die Energie noch den Wunsch, daran teilzunehmen. Kurznasen Rassen wie Boxer, Bulldoggen und Möpse können Schwierigkeiten haben, mit der Intensität und bekommen oft Atemprobleme. Rassen mit kurzen Beinen, wie Dackel, sind oft vom Springen nicht so begeistert.

    Das Alter eines Hundes ist auch oft ein Faktor. Welpen sind aus Studien ausgeschlossen, bis sie Alter von 9 Monaten zu erreichen, und es wird empfohlen, dass Hunde, die älter als 8 Jahre sind, ihren Ruhestand genießen sollen.

    Wie wir bereits besprochen haben, ist eine Menge davon abhängig, wie viel Energie und Bewegungsfreude dein Hund mitbringt. Es sollte auch schon eine gewisse Menge an Grundgehorsam vorhanden sein. Dein Hund muss das wollen und wissbegierig sein, denn Agility ist wirklich nicht für jede Rasse geeignet. Auch die Persönlichkeit ist ausschlaggebend dafür, dass der Hund mitarbeitet. Passt das alles nicht, dann sollte man besser andere Aktivitäten suchen.

    Teil 2 des Artikels erscheint demnächst. Nicht verpassen abonniere unseren Newsletter.

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    von Sven

    1 Kommentar für “Agility – Lass deinen Hund durchstarten”

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