• Hunde für Allergiker

    Lothar Höhne / pixelio.de Rasse: Labradoodle

    Trotz Hundeallergie einen eigenen Hund

    Eine Hundeallergie ist keine schöne Sache und gerade, wenn man sich so gerne einen Hund wünscht, ist die Versuchung groß, sich trotzdem einen Hund anzuschaffen.

    Pudel
    Kurt Michel / pixelio.de

    Als erstes sei erwähnt, dass es einen hypoallergenen Hund nicht gibt. Maßgeblich verantwortlich für eine Hundeallergie sind die Haare und die Hautschuppen, die ein Hund verliert. Die Eiweiße, die darin enthalten sind, lösen die Allergien aus. Sie setzten sich auf die Schleimhäuten und rufen eine allergische Reaktion hervor, die sich von Mensch zu Mensch unterscheidet.

    Maßnahmen bei einer Hundeallergie

    Der beste Weg ist natürlich Hunde zu meiden, aber gerade das ist als Hundeliebhaber natürlich das Problem. Um trotz Allergie mit einem Hund zu leben, gibt es Regeln, die das durchaus ermöglichen können.

    o Als erstes sollte man sich nach jedem Hundekontakt sofort die Hände waschen.

    o Wenn ein Hund im Haus lebt ist es ratsam so gut wie täglich zu saugen und auf Polstermöbel und Teppich sollte verzichtet werden.

    o Alles was sich schnell feucht abwischen lässt ist ideal.

    o Auch den Hund in regelmäßigen Abständen zu waschen ist ratsam, aber nehme bitte keine Waschmittel, die für Menschen gedacht sind.

    o Weiter sollte man den Hund aus dem Schlafzimmer verbannen, da gerade die Matratze sehr gut allergene Stoffe des Hundes aufnehmen kann.

    Die Hundeallergie tritt erst nach der Anschaffung des Hundes auf

    Häufig passiert es, dass eine Hundehaar-Allergie erst nach der Anschaffung eines Hundes festgestellt wird. Dort kann eine Hyposensibilisierung wahre Wunder bewirken. Man bekommt unter ärztlicher Aufsicht das Allergen in geringen Mengen verabreicht. Dies geschieht – je nach Schwere der Hundeallergie- über einen bestimmten Zeitraum. Eine Hyposensibilisierung kann die Symptome verringern oder fast gänzlich beseitigen. Dies bedeutet aber nicht, dass die Allergie geheilt ist, sie wird nur unterdrückt. Dieser Schutz muss bei stark haarenden Rassen nicht anschlagen, im Idealfall ist man Besitzer einer Hunderasse, die nicht so stark haart.

    Malteser
    Adolf Riess / pixelio.de Malteser

     

    Welche Hunderassen sind für Hundeallergiker geeignet?

    Es gibt einige Rassen die sehr zu empfehlen sind, wenn man eine Allergie gegen Hunde hat. Die Fellstruktur ist bei diesen Hunden besonders Allergikerfreundlich. Sie verlieren sehr wenig Haare und haben teilweise auch kein Unterfell.

    Besonders zu erwähnen sind der Labradoodle und der Goldendoodle, die extra gezüchtet wurden, um es Hundeallergikern zu ermöglichen einen Hund zu halten.

    Diese Rassen sind besonders geeignet:

    o Lagotto Romagnolo
    o Spanischer Wasserhund
    o Portugiesischer Wasserhund
    o Pudel
    o Havaneser
    o Bologneser
    o Yorkshire Terrier
    o Labradoodle
    o Goldendoodle

    Also, es ist durchaus auch für Menschen mit Hundeallergien möglich, sich den Traum eines eigenen Hundes zu erfüllen. Es hängt natürlich vieles von der Stärke der Allergie ab und deshalb sollte man sich vor der Anschaffung genau informieren und testen, ob der Traumhund Allergie-Symptome auslöst und wenn ja, wie stark.

    von Sven

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