• Der Mops Hund – Rasse und Wesenszüge

    Hannelore Louis / pixelio.de

    Kommt ein Mops in die Küche… So beginnt eine lustige Anekdote über die so beliebte Hunderasse Mops, die unsere menschliche Historie schon so lange begleitet. Überlieferungen besagen, dass der Mops, welcher heute als Familienhund in zahlreichen Haushalten zu Hause ist, aus dem alten China stammt und dort als Hund der Adligen lebte. Von China aus wurde später mit dem Schiff nach Europa transportiert, wo er bis heute in unterschiedlichen Rassenausprägungen lebt.

    Typische Wesenszüge

    Ein Mops ist in jungen Jahren ein sehr aktiver und verspielter Zeitgenosse, der oft im falschen Körper zu stecken scheint. Er ist in der Regel sehr menschenbezogen und ist erst richtig glücklich wenn er bei allem und jedem dabei sein kann. Man stelle sich einen wissbegierigen Dickkopf mit einem süßen Gesicht vor, und man hat einen guten Duschschnitt eines typischen Mops Hundes. Wenn man weiß, wie man mit ihm umzugehen hat, kann man ihn ausgezeichnet trainieren. Aufgrund seiner rassetypischen, gesundheitlichen Einschränkungen wird wohl nie ein Sportler oder Jagdhund aus ihm, er versucht aber dennoch sein Herrchen oder Frauchen zum Lachen zu bringen. Ein echter Clown im Pelz sozusagen. Nicht zuletzt deswegen wurden Möpse in der Vergangenheit gerne auf der Bühne eingesetzt und auch heute noch findet man den Mops in Werbung, Film und Fernsehen in diversen Rollen bzw. Nebenrollen.

    Mops=Dick und faul?

    Oft denkt man bei einem Mops an einen dicken Rollmops, der keine Lust hat sich zu bewegen und den ganzen Tag schläft. Füttert man den Mops falsch und gibt ihm zuviel, wird er dick und träge wie jeder andere Hund auch. Von Natur aus ist er das aber nicht. Im Gegenteil. Mops Welpen spielen solange, bis ihnen vor Müdigkeit die Augen zufallen. Dies nimmt zwar mit fortschreitendem Alter ab, zieht sich aber bis ins gesetzte Alter fort.

    Ein Mops kann bis zu 17 Jahren alt werden. Diese Tatsache sollte bei jeder Anschaffung Berücksichtigung finden.

    Aussehen und Besonderheiten vom Mops

    Obwohl die beige Variante am häufigsten anzutreffen ist, hat sich ein breites Sammelsurium an verschiedensten Züchtungsformen weltweit etabliert. Fellfarben reichen von beige über grau bis zu aprikot und schwarz. Es gibt kleinere, schlankere und kräftigere Exemplare. Alle gemeinsam haben sie das typische Faltengesicht mit eingedrückter Nase, den Ringelschwanz und den stämmigen und robusten Körperbau.

    Zuchtbedingt kommt und kam es in der Vergangenheit immer mal wieder zu gesundheitlichen Problemen, weswegen es auch immer wieder Kritik an der „Überzüchtung“ dieser Rasse gegeben hat. Laut Berichten des Mops Portals Mops-Pfote.com gehen aktuelle Züchtungen wieder in die Richtung, vor allem die Nasen wieder herauszuzüchten um die Schnappatmung und das typische Röcheln von Möpsen zu beheben. Zum Wohl des Hundes und für eine bessere Atmung ist diese Entwicklung durchaus zu begrüßen und ändert am grundsätzlichen Charakter des Hundes gar nichts.

    Nichtsdestotrotz benötigt der Mops ein paar spezielle „Pflegeeinheiten“ mehr als andere Rassen. Eine Reinigung der Falten und der Nase ist relativ oft nötig und auf die herausstehenden Augen muss man besonders acht geben, da sie empfindlich für Verletzungen sind. Nicht selten erblinden Möpse in gehobenen Alter.

     

    von Sven

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