• Artgerechte Hundenahrung – Ist Barfen zu empfehlen?

    Barfen-Frischfleisch
    w.r.wagner / pixelio.de

    Die Suche nach dem richtigen Hundefutter kann eine ganz schöne Tortur sein, denn schließlich will jeder für seinen Hund nur das Beste. Von Trockenfutter, über Nassfutter aus der Dose, bis hin zur Frischfleischfütterung ist alles möglich. Bemüht man das Internet, findet man viele verschiedenen Meinungen darüber, welches Futter optimal ist..
    Aber am besten ist es zu probieren und so zu filtern, welches Futter für euren Hund ideal ist. Wir werden hier versuchen, die Vor- und Nachteile vom Barfen zu durchleuchten.

    Barfen: Natürlicher geht es nicht!

    Das lässt sich kaum widerlegen: eine bessere Ernährung als mit Frischfleisch und frischen Gemüse gibt e für einen Hund nicht. Aber Barfen ist oft sehr aufwendig, denn es gibt vieles was beachtet werden muss und es belastet den Geldbeutel um einiges mehr als andere Ernährungsarten.

    Obwohl man sagen muss das das Barfen mittlerweile immer beliebter wird und dadurch wird es auch einfacher in der Handhabung. Mittlerweile hat man in Großstädten und in Online-Shops eine große Auswahl an Händlern mit Frischfleisch im Sortiment. Oft ist dieses schon portioniert und häufig wird es bereits mit Ölen und Gemüse gemischt. Bevorzugt werden sollte dabei frisches Gemüse. Durch diese Mischung entfällt bereits der großer Aufwand, der viele Hundebesitzer abschreckt.

    Ein guter Händler wird dich gut beraten und wissen, wie viel Fleisch und Gemüse gefüttert werden sollte. Die Futtermenge wird anhand von Körpergewicht, Rasse, kastriert oder nicht und ob ihr mit Getreide oder ohne füttern wollt berechnet. Shops die Frischfleisch verkaufen sollten da schon einen kompetenten Eindruck machen, denn auch hier gibt es schwarze Schafe. Man kann für einen mittelgroßen Hund, mit einem Körpergewicht von ca. 25 Kilogramm ungefähr mit 60-80 € pro Monat an Kosten rechnen.

    Knochen, Knorpel und Co. – ohne Calcium kein gesunden Hund

    Auch bei biologisch artgerechter Fütterung müssen einige Regeln eingehalten werden. Calcium muss dem Hund unbedingt zugeführt werden, dies geschieht hauptsächlich durch Knochen und durch Eierschalen. Gerade Eierschalen enthalten einen sehr hohen Calcium-Anteil. Bei Knochen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass diese roh verfüttert werden, da gekochte Knochen oft splittern und brüchig werden. Knochen sollten niemals ohne Beobachtung verfüttert werden, da es schnell mal passieren kann, dass der Hund daran erstickt. Aber das ist alles nicht so schlimm wie es sich anhört, aber Achtsamkeit kann nicht schaden.

    Öle und Fette

    Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es auch beim Barfen sehr viele Futterzusätze, wie verschiedene Öle und Fette, die man als Zusatz verfüttern kann. Aber auch hier sollte man sich auf den Rat vom Händler verlassen können, denn oft enthalten die verwendeten Fleischanteile genügend Fette ( wie z.B. Pansen). Du solltest unbedingt täglich eine kleine Menge pflanzliche Öle mit ins Futter geben ( wie z.B. Leinenöl, Nachtkerzenöl oder Olivenöl).

    Wenn man das Geld, ein großes Gefrierfach und keinen Ekel vor dem Geruch hat, sollte diese Art der Fütterung unbedingt bevorzugt werden. Barfen ist und bleibt die einzige Methode, bei der Sicherheit über die Futterzusätze besteht.

    von Sven

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