• Warum Hunde graben?

    M. Großmann / pixelio.de

    Warum Hunde graben und wie man es verhindern kann

    Unsere Hunde machen uns eine Menge Freude. Aber wehe, der liebe Hund fängt an den Rasen oder schlimmer noch bete umzupflügen. Der Kopf steckt tief im Sand und Fido gräbt fröhlich vor sich hin, voller Freude. Von hinten schallt es, „Fido, nein das sollst du nicht!“. Fido schaut hoch mit herausgestreckter Zunge und schwarz von oben bis unten. Bis China hat er es aber noch nicht ganz geschafft und deshalb gräbt er weiter.
    Wenn dein Hund ein begeisterter Bagger ist, nehmen wir uns jetzt mal die Zeit, dieses Verhalten zu richtig beurteilen, denn wir wollen sein Verhalten ändern und es nicht bestrafen.

    Sparen für einen regnerischen Tag

    Hunde wollen immer gut vorbereitet sein. Auch wenn sie wissen, dass sie jeden Tag ihr Futter von dir bekommen, wissen sie, dass es besser ist für schlechte Zeiten vorzusorgen. Hunde vergraben Knochen und Spielzeug, um sich Vorräte anzulegen und wenn dann die Zeit gekommen ist, graben sie sie wieder aus und vergraben sie notfalls wieder woanders. Ähnlich wie wir Menschen, müssen Hunde auch mal aufräumen. Sie zeigen dieses Verhalten auch oft im Haus oder in der Wohnung, „vergraben“ Gegenstände unter Sofakissen, Wäscheberge oder sie versuchen es sogar unter dem Teppich.
    Hunde leiben es, Knochen zu vergraben und Futter zu bunkern … für schlechte Zeiten. Du solltest deinen Hund beobachten und wenn er sich wieder verhält wie ein Schatzsucher, solltest du ihm den Gegenstand wegnehmen, bevor er ihn wieder vergraben will.

    Graben, denn Kühlung muss sein

    Löcher graben kann auch für etwas anderes gut sein. Unsere Labrador Dame liebt es im Sommer am Strand Löcher zu graben. Es ist ja auch schön im Loch auf dem kühlen Sand zu relaxen, hat etwas von einer praktischen Hunde-Klimaanlage.

    Eine helfende Hand (oder Pfote)

    Warum graben wir nicht einfach mit dem Hund gemeinsam? Für viele Hunde ist frisch umgegrabene Erde eine Verlockung und unwiderstehlich. Also graben wir und lassen uns vom Hund helfen, ein großer Spaß für alle Beteiligten. Ist dann vieles vergraben, wird der Hund auch irgendwann zum Beispiel Knochen wiederfinden, welch eine Freude.

    Graben: Die Lösung!?

    Graben kann bei vielen Hunden ein instinktives Verhalten sein und es zu unterdrücken, kann zu ganz anderen Problemen führen. Lasse deinem Hund deshalb die Freiheit, weise ihm eine Ecke und dort darf er nach Lust und Laune buddeln. Dein Hund wird mit der Zeit verstehen, dass sein Rudelführer es erlaubt, aber nur an dieser Stelle im Garten und sonst nirgends.
    Trotzdem kann Baggerspielen durch andere Symptome ausgelöst werden. Langweile, Stress oder Trennungsangst sind die besten Beispiele, die so ein Verhalten auslösen können. Stelle sicher, dass dein Hund viel Bewegung und geistige Anregungen bekommt. Je mehr Energie dein Hund loswerden kann, desto weniger Energie wird er ins graben investieren. Ein glücklicher, müder Hund ist die einfachste Lösung, den Garten löcherfrei zu halten.

    von Sven

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